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Kommunale Zielsysteme

Kommunale Zielsysteme in unterschiedlichen Kommunen müssen vergleichbare Elemente ausweisen. Dies ist schon in den vergleichbaren Aufgaben aller Kommunen, z.B. im Bereich der Daseinsvorsorge oder der Bereitstellung von Infrastruktur begründet.

Abhängig von der individuellen Situation bilden Zielsysteme aber auch unterschiedliche strategische Prioritäten und fachliche Herausforderungen ab. Schließlich bilden die unterschiedlichen Produkt- und Maßnahmenkataloge die jeweiligen Lösungsansätze mit denen besagte Ziele erreicht werden sollen. Dies lässt sich an den hier vorgestellten Zielsystemen gut erkennen.

Kommunales Zielsystem im ersten Ausbauschritt: Das Zielsystem Musterstadt

Das Zielsystem besitzt in diesem ersten Schritt nur eine geringe Tiefe und Spezialisierung. Wesentliche Zielformulierungen können zu Anfang aus den grundsätzlichen gemeindlichen Hoheitsaufgaben abgeleitet werden. Eine Ausdifferenzierung durch die Zielvorstellungen der Kommunalpolitik und der inneradministrativen Führungskräfte steht zu diesem Zeitpunkt noch aus. 

Schon ein Zielsystem im ersten Ausbauschritt ermöglicht einen intuitiveren Zugang zu den Produkten, da diese thematisch neu gegliedert werden. Dabei wird jedoch auch schnell deutlich, dass die gegenwärtige Produktstruktur der Gemeinde Musterstadt in Teilen zu grob ist. Das Zielsystem kann hier nun als Gradmesser für eine Überarbeitung der Produktstruktur, z. B. in stark zusammenfassenden Produkten wie "Bauhof", dienen.


Mehr Breite, mehr Tiefe: Das Zielsystem Inselstadt

Die Gemeinde Inselstadt hat aufgrund ihrer exponierten Lage ein breiteres Zielsystem, insbesondere im Bereich der Verkehrs- und Infrastrukturpolitik, aber auch der Umweltpolitik. Zusätzlich ist die, während der Einführung der Doppik gewählte, Produktstruktur feiner und wird durch eine Vielzahl von (Investitions- und Entwicklungs-)Projekten aus dem Regionalen Entwicklungskonzept ergänzt.