Integriertes Nachhaltigkeitsmanagement mit dem hfp ImpactManager

Nachhaltigkeit in globalen Konzernen wirksam steuern

Nachhaltigkeitsreporting ist Pflicht – und Chance zur Transformation!

Unternehmen sind heute verpflichtet, umfassend über ihre Nachhaltigkeitsaktivitäten zu berichten. Regulatorische Vorgaben – insbesondere EU-Taxonomie und CSRD – sowie ESG-Anforderungen erfordern konsistente Daten, klare Zuständigkeiten und eine nachvollziehbare Dokumentation.

Diese Anforderungen sind komplex, verändern sich kontinuierlich und sind inhaltlich anspruchsvoll zu interpretieren. Gleichzeitig ist ihre praktische Umsetzung – insbesondere in globalen Konzernen – mit erheblichem Aufwand verbunden. Die dafür notwendigen Informationen müssen organisationsweit identifiziert, erhoben und konsistent zusammengeführt werden – häufig über verschiedene Systeme, Bereiche und Verantwortlichkeiten hinweg.

Reporting wird zur ressourcenintensiven Pflichtübung – ohne erkennbaren Steuerungsnutzen für die Nachhaltigkeitsziele. 

Wir schaffen mit unserem System einen durchgängigen Steuerungskreislauf: Informationen werden dort erhoben, wo sie entstehen, systematisch zusammengeführt und für alle relevanten Schritte nutzbar gemacht – von der Zieldefinition über die Umsetzung bis zur Bewertung und Berichterstattung.

So entsteht eine belastbare und vollständige Steuerungsbasis, auf deren Grundlage Sie Maßnahmen gezielt steuern, deren Wirkung bewerten und Ihre Organisation kontinuierlich weiterentwickeln. Nachhaltigkeit wird damit Teil eines geschlossenen Steuerungskreislaufs – nicht einer isolierten Reportingaufgabe.

01

Definieren Sie Ihre Ziele!

Nicht-finanzielle Ziele – etwa die Reduktion von Emissionen, die Verbesserung der Ressourceneffizienz oder die Erfüllung regulatorischer Vorgaben – müssen klar definiert, über Indikatoren messbar sein und in ein konsistentes Zielsystem überführt werden.

02

Definieren Sie Verantwortlichkeiten!

Nicht-finanzielle Ziele erfordern klar definierte Verantwortlichkeiten im gesamten Unternehmen. Wir unterstützen Sie dabei, Ziele und Indikatoren strukturiert auf Bereiche und Funktionen zu verteilen. So ist transparent, wer welchen Beitrag leistet und wo relevante Informationen erhoben werden. Alle Verantwortlichen arbeiten auf ein abgestimmtes, nachvollziehbares Zielsystem hin.

03

Schaffen Sie Transparenz!

Bestehende Daten aus unterschiedlichen Systemen werden zusammengeführt und konsistent nutzbar gemacht, sodass der Ist-Zustand in Relation zu Ihren Zielen nachvollziehbar wird. Gleichzeitig identifizieren Sie gezielt Informationslücken und erheben fehlende Daten strukturiert bei den verantwortlichen Stellen. So entsteht eine vollständige und belastbare Datenbasis.

04

Priorisieren Sie Maßnahmen!

Maßnahmen werden nicht isoliert geplant, sondern systematisch hinsichtlich Wirkung, Zeit und Kosten bewertet. So erkennen Sie, welche Maßnahmen den größten Beitrag zur Zielerreichung leisten und welche im Verhältnis zu ihrem Nutzen zu hohe Ressourcen binden. Auf dieser Grundlage priorisieren Sie gezielt und steuern Ihre Aktivitäten wirksam.

05

Erkennen Sie Abweichungen!

Sie erkennen frühzeitig, ob Ihre Ziele erreicht werden und welche Maßnahmen die gewünschte Wirkung entfalten. Abweichungen werden transparent und können gezielt adressiert werden, sodass Sie rechtzeitig gegensteuern und Ihre Zielerreichung sicherstellen.

06

Entscheiden Sie richtig!

Die Ergebnisse werden konsistent aufbereitet und für unterschiedliche Adressaten verständlich dargestellt. So entsteht eine klare Grundlage für Managemententscheidungen zur weiteren Ausrichtung Ihrer Organisation – auch im Hinblick auf regulatorische Anforderungen.

hfp ImpactManager – Entwickelt für komplexe Organisationen!

Macht komplexe Regulatorik beherrschbar

Schnell implementiert und direkt nutzbar

Bindet bestehende IT-Systeme nahtlos an

Verknüpft Ziele, Maßnahmen und Verantwortlichkeiten systematisch

Sichert die Zusammenarbeit über alle Bereiche hinweg

Stellt Prüfungssicherheit und Nachvollziehbarkeit sicher

Passt sich flexibel an neue Anforderungen an

Zwei Aktenordner in blaub die aneinandergelehnt sind.

Steuert Prüf- und Freigabeprozesse durchgängig

Ein steigender Graph in blau.

Schafft Transparenz über Wirkung und Zielerreichung

Ermöglicht die Steuerung heterogener Konzernstrukturen

Wie die Siemens AG die EU Taxonomie mit hfp meistert

In weniger als einem Jahr haben wir für die Siemens AG das unternehmensweite EU-Taxonomie-Management-System auf Basis unserer No-Code-Plattform, dem hfp Impact Manager entwickelt und implementiert. Es übernimmt im Corporate Reporting Prozess die Aufgabe des technischen Assessments. Dabei werden die Produkt-, Projekt- und Serviceportfolien sowie relevante Standorte und Lieferanten der Siemens AG weltweit hinsichtlich Eligibility und Alignment bewertet und darauf basierend die zugehörigen Umsätze, operativen Kosten und Investitionen im Jahresabschluss ausgewiesen. Erstmals hat die Siemens AG ihre EU-Taxonomie-Berichterstattung für das Fiskaljahr 2023 mit unserem Software-System erfolgreich durchgeführt.

Mehr Erfahren

Integrierte Steuerung von Nachhaltigkeit und Regulatorik

Module des hfp ImpactManagers

Steuern Sie EU-Taxonomie, ESG und weitere nicht-finanzielle Ziele in einem integrierten System.
Der hfp Impact Manager verbindet Reporting, Datenintegration und Performance Management und schafft eine konsistente Steuerungsgrundlage – auch in komplexen Organisationen.

ZIELE ERREICHEN

EU-Taxonomie sicher umsetzen

Die EU-Taxonomie stellt Unternehmen vor komplexe Anforderungen an Daten, Prozesse und Bewertungssysteme. Entscheidend ist nicht nur die korrekte Berichterstattung, sondern die strukturierte Erhebung und konsistente Bewertung aller relevanten Aktivitäten.

Mit dem hfp Impact Manager steuern Sie Ihre EU-Taxonomie Anforderungen systematisch, reduzieren manuellen Aufwand und schaffen eine prüfungssichere Grundlage für Ihr Reporting.

mehr erfahren

Vom Reporting zur Umsetzung

ESG-Zielsysteme strukturiert steuern

Neben regulatorischen Anforderungen müssen Unternehmen zunehmend individuelle ESG-Ziele definieren, messen und steuern. Diese reichen von Nachhaltigkeitskennzahlen bis hin zu unternehmensspezifischen Steuerungsmodellen.

Der hfp Impact Manager ermöglicht es, individuelle Zielsysteme konsistent abzubilden, Fortschritte messbar zu machen und Maßnahmen gezielt zu steuern.

mehr erfahren

Relevante Fragen zu EU-Taxonomie und ESG

Die EU-Taxonomie ist ein Klassifizierungssystem der Europäischen Union, das festlegt, welche wirtschaftlichen Aktivitäten als ökologisch nachhaltig gelten. Unternehmen müssen ihre Aktivitäten anhand definierter Kriterien bewerten und transparent im Geschäftsbericht veröffentlichen.

Die EU-Taxonomie definiert, welche wirtschaftlichen Aktivitäten als nachhaltig gelten. Sie schafft damit die Grundlage dafür, dass Unternehmen und Konzerne messbare Beiträge zu den sechs Umweltzielen der EU leisten. ESG ist ein übergeordneter Rahmen für definiert welche Themen für Nachhaltigkeit relevant sind: Umwelt, Soziales und Governance. Die CSRD regelt die umfassende Nachhaltigkeitsberichterstattung und integriert unter anderem die EU-Taxonomie.

Zur EU-Taxonomie Berichterstattung verpflichtet sind Unternehmen, die unter die Anforderungen der Corporate Sustainability Reporting Directive (CSRD) fallen.

Konkret betrifft dies derzeit:

  • Sitz in Europa
    • Bereits seit 2024 für das Geschäftsjahr 2023
      Große kapitalmarktorientierte Unternehmen mit mehr als 500 Mitarbeitern.
    • Ab 2025 für das Geschäftsjahr 2024
      Große Unternehmen, die mindestens zwei der folgenden Kriterien erfüllen:
      • mehr als 250 Mitarbeiter
      • mehr als 40 Mio. Euro Umsatz
    • mehr als 20 Mio. Euro Bilanzsumme
    • Ab 2026 für das Geschäftsjahr 2025
      Börsennotierte kleine und mittlere Unternehmen (KMU), mit Ausnahmen und Übergangsfristen. 
  • Sitz außerhalb von Europa
    Der Sitz des Unternehmens ist außerhalb von Europa. Es muss ein EU Taxonomy Report erstellt werden, wenn folgende beiden Bedingungen zutreffen: On a group or individual basis generates at least €450 million net turnover in the EU for two consecutive years. The non-EU parent undertaking has at least one EU subsidiary or one EU branch with a net turnover of > €200 million in the preceding financial year. Such entities will have reporting obligations für die gesamte globale Gruppe for financial years beginning on or after January 1, 2028. Disclosure is in 2029. The responsibility for this disclosure in the annual report lies with the EU subsidiary.

Unternehmen müssen Umsatz, Investitionsausgaben (CapEx) und operativen Ausgaben (OpEx) ausweisen, die mit nachhaltigen Aktivitäten verbunden sind. Ebenfalls berichtet werden müssen economic activities die für das Konzern Geschäft von finanzieller Wesentlichkeit sind. Zusätzlich sind detaillierte Auswertungen entlang der sechs Umweltziele erforderlich.

DNSH ist ein zentrales Kriterium der EU-Taxonomie. Es stellt sicher, dass eine wirtschaftliche Aktivität zwar zu einem Umweltziel beiträgt, gleichzeitig aber keinem anderen Umweltziel erheblich schadet.

Unternehmen müssen für ihr gesamtes Portfolio jede relevante wirtschaftliche Tätigkeit einzeln prüfen und nachweisen, ob sie die technischen Kriterien der EU-Taxonomie erfüllt. Dabei reicht es nicht, einen positiven Beitrag zu leisten – gleichzeitig muss für jedes Portfolio Element belegt werden, dass sie keinem der anderen Umweltziele schadet (DNSH). Diese Kombination aus detaillierten Einzelkriterien und parallelen Prüfanforderungen führt zu hoher fachlicher und methodischer Komplexität.

Die dafür notwendigen Informationen entstehen dezentral – etwa im operativen Geschäft, im Einkauf oder in einzelnen Geschäftsbereichen – und müssen organisationsweit identifiziert, konsistent zusammengeführt, bewertet und prüfungssicher dokumentiert werden.

Besonders aufwendig ist die DNSH-Prüfung: Sie gilt sowohl für das gesamte Portfolio als auch für die Produktionsstätten und die Lieferanten.

Für die Berechnung des Alignments insgesamt müssen die Ergebnisse aus dem Assessment des Portfolios mit denen der Sites und Supplier in Beziehung gesetzt werden: Das Gesamtaliginment liegt dann vor, wenn der Supplier der Komponenten für das Produkt liefert, die Site an der das Produkt hergestellt wird und das Produkt für sich selbst aligned ist. Dadurch entstehen insbesondere im Fall von internationalen Konzernen Abhängigkeiten, die ohne klare Struktur und durchgängige Datengrundlage nicht mehr beherrschbar sind.

Neben der Berichterstattung ermöglicht die EU-Taxonomie eine Bewertung von Geschäftsaktivitäten hinsichtlich ihrer Nachhaltigkeit. Unternehmen können daraus ableiten, wo Handlungsbedarf besteht und welche Maßnahmen die größte Wirkung haben. Insbesondere die Gründe für Sites die nicht aligned sind sollten beachtet werden. Das kann beispielsweise darin begründet sein, dass Klimarisiken vorliegen. Diese können möglicherweise in der Zukunft die Produktion gefährden. Deswegen sollten in diesen Fällen geeignete Gegenmaßnahmen eingeleitet werden.

Eine spezialisierte Software unterstützt bei der strukturierten Datenerhebung, der konsistenten Bewertung und der revisionssicheren Dokumentation. Sie ermöglicht die Integration bestehender Systeme und reduziert manuellen Aufwand erheblich. So werden beispielsweise die Finanzinformationen für Turnover, CapEx und OpEx importiert und den entsprechenden Assessment Elementen zugewiesen. Ein weiterer Mehrwert bildet der Import von Informationen zu besorgniserregenden Stoffen (Substances of Concern) für die Bewertung der Appendix C DNSH Fragen. Das Thema hier ist die Vermeidung und Kontrolle von Umweltverschmutzung.

In kleineren, überschaubaren Strukturen kann Excel punktuell für Datensammlungen genutzt werden. Sobald jedoch mehrere Geschäftsbereiche, Standorte und Lieferketten einbezogen werden, stößt Excel an klare Grenzen.

Die EU-Taxonomie erfordert eine konsistente Zuordnung von Aktivitäten, eine strukturierte Bewertung entlang technischer Kriterien und eine durchgängige, prüfungssichere Dokumentation. Diese Anforderungen lassen sich in verteilten Excel-Strukturen kaum beherrschen: Daten werden redundant geführt, Zusammenhänge sind schwer nachvollziehbar und Änderungen nicht verlässlich kontrollierbar.

Das erhöht das Risiko von Inkonsistenzen im Reporting, erschwert die Prüfung erheblich und entzieht Managemententscheidungen eine belastbare Datengrundlage.

Der hfp ImpactManager ist eine action ready Standarsoftware. Innerhalb von einem Tag kann das Portfolio, die Sites und Supplier des Konzerns importiert werden. Dann kann das Assessment beginnen. Die Zeit für den vollständigen Rollout in großen Konzernen hängt von der Verfügbarkeit von Usern und deren Expertise in der Beantwortung der Fragestellungen der EU-Taxonomie ab. Und der Verfügbarkeit von Informationen für die Beantwortung dieser Fragen sowie um die geforderten Nachweise bereitzustellen. 

BERATUNG

Interessiert?
Wir beraten Sie gerne!

In einem ersten Gespräch freuen wir uns Sie kennenzulernen und schauen, wie wir Sie bestmöglich unterstützen können – kostenlos und unverbindlich! Hier geht’s zur Beratungsanfrage.

ZUR BERATUNGSANFRAGE